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Zähne putzen beim Hund

Gesunde Zähne sind für Hunde vor allem zum Fressen wichtig. Zahnerkrankungen bereiten dem Hund dagegen heftige Zahnschmerzen und können in der Futterverweigerung münden. Wird die Nahrung zudem nicht richtig zerkaut, kann das Tier nicht mehr genügend Nährstoffe aus dem Futter ziehen. Auch Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts können die Folge sein. Umso wichtiger ist es, dass Sie als Tierbesitzer Ihrem Hund eine umfassende Zahnpflege zukommen lassen, zu der auch das regelmäßige Zähneputzen gehört. Doch dem Hund die Zähne zu putzen, gestaltet sich oftmals nicht einfach. Tipps zum Zähneputzen beim Hund und wie die Zahnpflege besonders effektiv gelingt, erhalten Sie in diesem Beitrag.

Zahnpflege für Hunde – darum ist sie so wichtig

Zahnstein und Maulgeruch sind meist nur der Anfang. Die anfänglichen Probleme können sich schnell zu einer Zahnfleischentzündung oder Parodontitis entwickeln und so langfristig zum Zahnverlust beim Tier führen. Bei den Vorfahren unserer Haushunde erfolgte die Zahnreinigung auf ganz natürliche Art und Weise direkt beim Fressen. Das Futter, das wir unseren Vierbeinern heute vorsetzen, ist nur in den wenigsten Fällen dazu geeignet, die Zähne des Hundes natürlich zu reinigen. Ohne hinreichende Zahnpflege sammeln sich im Hundegebiss Futterreste. Die Zähne werden nach und nach von Zahnbelag überzogen, der sich wie beim Menschen schließlich zu Zahnstein verfestigt. Ist beim Hund Zahnstein entstanden, kann dieser nur vom Tierarzt unter Narkose entfernt werden. Wird der Zahnbelag nicht beseitigt, kann sich auch bei Hunden das Zahnfleisch entzünden – eine Parodontitis hat sich ausgebildet, die ohne Behandlung sogar den Kieferknochen angreifen und so in Zahnverlust enden kann. Zahnerkrankungen bei Hunden sind sogar relativ häufig. Tierärzte berichten, dass 80 Prozent aller Hunde über drei Jahren an Problemen mit Zähnen und Zahnfleisch leiden, wovon manche Hunderassen stärker betroffen sind als andere.

Die richtige Zahnbürste für den Hund

Um der Bildung von Zahnstein und daraus resultierenden Zahnerkrankungen bei den Tieren effektiv vorzubeugen, sind Zahnbürste und Zahnpasta für den Hund Pflicht. Wenn Sie Ihrem Hund die Zähne putzen, sollten Sie allerdings keine herkömmlichen Zahnbürsten verwenden, denn die Bürsten dieser Modelle sind meist so hart, dass Sie bei dem Tier leicht Verletzung verursachen können. Zum Zähneputzen von Hunden hält der Markt verschiedene Arten an Zahnbürsten bereit.

Hundezahnbürste mit Griff oder als Fingerling

Spezielle Hundezahnbürsten verfügen über besonders weiche Bürsten, die zudem auf das Hundegebiss abgestimmt sind. Bei den meisten Hundezahnbürsten befindet sich an jedem Ende ein Borstenkopf. Mit dem großen Borstenkopf der Zahnbürste können Sie die Vorderzähne putzen, der kleine Kopf ist zur Reinigung der Backenzähne gedacht. Zahnbürsten für Hunde erhalten Sie mit einem Griff oder als praktischen Fingerling, den Sie sich zum Zähneputzen einfach auf den Finger stülpen. Anders als bei einer Handzahnbürste sind bei einem Fingerling versehentliche Verletzungen des Hundes ausgeschlossen, da die Modelle über keine harten Stellen verfügen. Gerade für kleine Hunde, für die normale Zahnbürsten meist zu groß sind, stellt ein Fingerling eine echte Alternative dar. Hier ist es wichtig, dass die Fingerlinge auch auf Ihre Finger passen, damit sie nicht verrutschen, wenn Sie Ihrem Hund die Zähne putzen.

Elektrische Zahnbürsten für den Hund

Zum Zähneputzen der Hunde sind auf dem Markt inzwischen auch elektrische Zahnbürsten erhältlich. Die Modelle ermöglichen eine besonders gründliche Reinigung des Hundegebisses. Der klare Nachteil besteht in der Vibration und den Geräuschen. Einige Hunde sind von dem vibrierenden Geräusch der Büste so verschreckt, dass sie sich damit nicht die Zähne putzen lassen, andere gewöhnen sich mit der Zeit an die Vibration.

Ultraschallzahnbürste für Hunde

Noch effektiver gelingt die Zahnpflege von Hunden mit der Ultraschallzahnbürste emmi®-pet, die ein komplett neues Verfahren bei der Zahnreinigung einsetzt. Durch den von der Bürste erzeugten Ultraschall entstehen Millionen winzig kleiner Bläschen, die bis in die kleinsten Zwischenräume vordringen, wo sie implodieren und so Plaque sowie Bakterien zerstören. Auch in der Anwendung bietet die innovative Technologie zahlreiche Vorteile für Sie und Ihren Vierbeiner. Der Ultraschall arbeitet im Gegensatz zu einer herkömmlichen elektrischen Zahnbürste geräuschlos und nahezu bewegungsfrei, sodass sich das Zähneputzen beim Hund sowohl für das Tier als auch den Besitzer äußerst unkompliziert gestaltet.

Welche Zahnpasta für den Hund?

Damit Ihrem Hund und seinen Zähnen die beste Pflege zuteil wird, ist es wichtig, dass Sie beim Zähneputzen eine Zahncreme verwenden, die speziell für Hunde gedacht ist. Denn die Wirkstoffe, die Zahnpasta für Menschen enthält, sind für Hunde oft schädlich. Außerdem ist den meisten Hunden der Geschmack der Zahncreme zu scharf.

So gewöhnen Sie Ihren Hund an das Zähneputzen

Beginnen Sie möglichst schon im Welpenalter damit, Ihrem Hund die Zähne zu putzen, damit sich das Tier frühzeitig an die Prozedur gewöhnen kann und sie als normalen Pflegebestandteil akzeptiert. Wenn Sie einen älteren Hund an das Zähneputzen heranführen wollen, sind mehr Geduld und Belohnungen erforderlich. Bei Hunden bietet es sich an, das Zähneputzen mit einem bestimmten Kommando zu verbinden, damit der Vierbeiner gleich weiß, was von ihm erwartet wird. Dazu eignet sich beispielsweise der Begriff Zähne. Führen Sie Ihren Hund langsam und spielerisch an das Zähneputzen heran und lassen Sie ihm für jeden Schritt ausreichend Zeit. Wichtig ist es dabei auch, gewünschtes Verhalten mit viel Lob und Belohnungen zu verstärken.

Zu Beginn des Trainings geht es darum, dass sich der Hund an und in das Maul fassen lässt. Das lässt sich am besten dann trainieren, wenn Sie das Tier gerade mit Streicheleinheiten verwöhnen. Einfach während des Streichelns ein bisschen die Lefzen anheben.

Bevor Sie Ihrem Hund richtig die Zähne putzen können, muss der Vierbeiner erst einmal an die Zahncreme gewöhnt werden. Verteilen Sie dazu eine kleine Menge Zahnpasta auf einem frisch gewaschenen Finger und lassen Sie diese den Hund ablecken. Auf diese Weise lernt der Vierbeiner den Geschmack der Zahncreme kennen. Anschließend können Sie dem Hund die Zahncreme sanft auf die Zähne reiben. Der nächste Schritt besteht in der Gewöhnung an die Zahnbürste. Geben Sie dem Hund die Gelegenheit, sich mit der Bürste spielerisch vertraut zu machen.

So putzen Sie Ihrem Hund die Zähne

Erst wenn das Tier bereitwillig sein Maul öffnet und sich dort berühren lässt sowie sich an Zahncreme und Zahnbürste gewöhnt hat, können Sie damit anfangen, dem Hund die Zähne zu putzen. Führen Sie dabei sanfte massierende Bewegungen vom Zahnende zur Zahnspitze aus. Beginnen Sie am besten mit den vorderen Fangzähnen und arbeiten sich langsam nach hinten durch. Putzen Sie dem Hund nur die Zähne, solange er es zulässt, und zwingen Sie das Tier zu nichts. Die vorderen kleinen Schneidezähne sollten Sie erst zum Schluss reinigen, weil das für die meisten Hunde unangenehm ist. Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu viel Druck ausüben und dadurch das empfindliche Zahnfleisch verletzen. Wenn Sie zum Zähneputzen eine Ultraschallzahnbürste verwenden, besteht diese Gefahr natürlich nicht. Im Laufe der Zeit stellt sich beim Putzen der Zähne sowohl bei Ihnen als auch bei Ihrem Hund eine Routine ein und die Zahnpflege wird so ganz selbstverständlich. Durch die routinierte Zahnreinigung beugen Sie Erkrankungen an Zähnen und Zahnfleisch Ihres Hundes vor – und bieten Ihrem Vierbeiner die optimale Pflege für seine Gesundheit.

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