Giftige Pflanzen für den Hund

Heimische Gärten mit Pflanzen in voller Blüte; was das Auge erfreut, kann deinem Hund zum Verhängnis werden. Leider sind viele Zimmer-und Gartenpflanzen giftig für deinen Hund. Welche Pflanzen du als Hundehalter*in unbedingt mit deinem vierbeinigen Liebling meiden solltest und wie du Vergiftungserscheinungen bei deinem Hund erkennst, erklären wir dir in unserem heutigen Blogbeitrag.

 

Sommer, Sonne, Blütenpracht – Gefahr im Garten

Es gibt sehr viele Pflanzen, die für Hunde giftig sind. Die meisten von ihnen stehen in unseren Gärten oder wachsen hübsch in Kübel drapiert auf Terrassen oder Balkonen. Gerade im Garten lauern viele versteckte Gefahren für deinen Hund. Damit deinem Liebling nichts passiert, solltest du giftige Pflanzen unbedingt aus deinem Garten verbannen oder für deinen Hund unzugänglich machen. Hochbeete oder eingezäunte Bereiche eignen sich hier ideal.

Besonders giftig sind Eibe und Fingerhut. Anders als bei anderen Pflanzen sind bei diesen beiden Pflanzen nicht nur die Blütenstände giftig, sondern die gesamte Pflanze bis hin zur Wurzel. Die roten Beeren der Eibe können zu starken Magen-und Darmreizungen führen. Zudem wirkt sich das Gift auf dein Herz-Kreislaufsystem aus und kann zu Atemstillstand führen. Frisst dein Hund Fingerhut sind Herzstillstand und Herzrhythmusstörungen keine Seltenheit.

Goldregen sieht besonders hübsch aus, ist aber unglaublich giftig für deinen Hund. Hyazinthen und Tulpen sowie alle Zwiebelgewächse enthalten giftige Stoffe, die schwere Koliken verursachen können. Auch Nachtschattengewächse bergen ein gewisses Maß an Vergiftungspotenzial. Solanin, eine schwach giftige Verbindung, kann vor allem in Kartoffeln, Tomaten und Tabak nachgewiesen werden.

Möchtest du mehr über Giftpflanzen für Hunde erfahren, dannempfehlen wir dir das Merkblatt „Giftpflanzen“ des Institutes für Veterinärpharmakologie und -toxikologie der Universität Zürich. Übersichtlich sind hier alle giftigen Pflanzen zusammengestellt. Anhand von Bildern fällt die direkte Bestimmung leicht.

 

Notfall: Typische Symptome durch giftige Pflanzen im Garten

Sabbern, Würgen, Erbrechen sowie Apathie und Krämpfe können auf eine Vergiftung durch Pflanzen hindeuten. Tritt bei deinem Hund nach dem Fressen einer Pflanzeungewöhnliches Verhalten auf, solltest du schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen. Um die Diagnosestellung zu vereinfachen, macht es Sinn, ein Stück der Pflanze einzupacken und mit zum Tierarzt zu nehmen.

Sieh davon ab dein Tier selbst therapieren zu wollen. In den meisten Fällen ist das absolut kontraproduktiv. Einige Vergiftungen verlaufen schleichend und langsam. Beobachte deinen Hund also gut und suche direkt beim ersten Verdacht einen Tierarzt auf. Für diesen Fall empfehlen wir dir immer die Notfallnummer deines Tierarztes parat zu haben.

Um solche Situationen zu vermeiden, solltest du dich bereits bevor ein Hund bei dir einzieht, vergewissern, dass in deinem Garten keine versteckten Gefahren lauern.

 

 

 

 

 

 

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